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JOERG MAHL IM INTERVIEW

Inter: Sie haben Triathlon als Leistungssport getrieben. Erzählen Sie doch mal was darüber.
Joerg Mahl: Ja, ich habe früher Triathlon betrieben, weil es drei schöne Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Laufen in einer Sportart vereint. Das Training war sehr aufwändig und abwechslungsreich. Um in allen drei Sportarten auch verletzungsfrei zu bleiben, habe ich sehr früh erkannt, dass Athletik und Krafttraining eine große Bedeutung im Leistungssport haben. So habe ich viele Erfahrungen machen können, wie man sich physisch am optimalsten trainiert.

Inter: Auch wenn es als Leistungssportler nicht ganz abwegig ist, wie sind sie darauf gekommen, Personal Trainer zu werden?
Joerg Mahl: Zunächst habe ich in der Fitnessbranche gearbeitet, dann als Trainer in verschiedenen Fitnessstudios. Sport und Fitness hat mich schon immer interessiert. Es ist eine große Herausforderung, Menschen zu Ihren Zielen zu verhelfen und zu motivieren.

Inter: Welchen Sport und Fitnessarten haben Sie in Ihrem Programm?
Joerg Mahl: Ich trainiere fast alle Breitensportarten die ich selber auch beherrsche. Tennis und Golf fallen bei mir hinaus, da ich nicht genug in diesem Bereich selber trainiert und gespielt habe. Ich verbinde alle Breitensportarten um Athletik, Muskelkraft, Gewichtreduktion, Fertigkeiten und Herz-Kreislauftraining. Vorher wird der Kunde befragt, welchen Sport er am liebsten betreibt. Dementsprechend plane ich das Training damit der Kunde Spaß und Freude beim Personal Training hat.

Inter: Ihr Programm umfasst weit mehr als nur Sport, Fitness, Kraft und Ausdauer? Was gehört darüber hinaus dazu?
Joerg Mahl: Zu Sport, Fitness, Stabilisationstraining, Rehabilitation, Ernährungsberatung biete ich ein „Rund um Paket“. Dazu gehört auch ein spezielles Athletikprogramm dazu. Speziell von mir entwickelt, um im alltäglichen Arbeitsleben Rücken- Fehlhaltungen vor größeren Schäden vor Schmerzen zu schützen. Auch präventives Rückentraining gehört dazu.

Inter: Welche Kunden buchen Sie?
Joerg Mahl: Zum Großteil sind es Unternehmer, die Ihre Arbeitskraft erhalten wollen. Seit einigen Jahren buchen mich auch Profisportler u.a. aus Fußball und Radsport, die Ihre letzten Prozente für Ihren Erfolg herausholen wollen. Das Alter meiner Kunden liegt zwischen 25 und 75 Jahren.

Inter: Was halten Sie von Modellathleten, so wie sie uns die Werbung immer wieder vorführt?
Joerg mahl: Ist doch schön anzusehen, was mit diszipliniertem Training möglich ist. Ich selbst halte nicht viel davon. Wir sind doch alle Durchschnittsmenschen, die ihre meiste Zeit auf der Arbeit verbringen. So sollte Sport und Essen in einem gesunden Maße durchgeführt und gelebt werden. Da darf es auch mal ein Glas Wein oder ein Stück Schokolade sein das zum Wohlfühlen einfach dazu gehört.


Inter: Welchen Unterschied macht es, ob ich ins Fitnessstudio gehe, oder ich lasse mich von Joerg Mahl Trainieren?
Joerg Mahl: Seien wir doch ganz ehrlich, in den meisten Studios bekommt man eine Einweisung mit einem Trainingsplan aus der Schublade. Danach ist der Kunde auf sich selbst gestellt. Das beobachte ich immer wieder in Studios. Ist mal ein Kunde nicht motiviert, geht er nicht zum Training oder lässt Geräte aus. Bei einem persönlichen Trainer steht der Termin fest und der Kunde muss das Trainingsprogramm durchziehen, was er allein vielleicht nicht gemacht hätte. Dazu behaupte ich, dass eine Trainingsstunde bei mir so effektiv ist, dass man allein zweieinhalb Stunden benötigen würde. Mal ganz abgesehen von der korrekten Ausführung der Übungen.

Inter: Arbeiten Sie allein oder mit Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern? Also, wenn Joerg Mahl gebucht wird, kommt auch Joerg Mahl?
Joerg Mahl: Ja, klar! Wer mich bucht bekommt auch nur mich persönlich.

Inter: Wie sind Ihre Arbeitszeiten? Ich rufe Sie kommen zu jeder Zeit?
Joerg Mahl: Meine Arbeitszeiten sind von 7 Uhr bis 22 Uhr von Montag bis Freitag. Samstag von 7-14 Uhr. Die Termine werden eine Woche vorher festgelegt. Fast alle meine Kunden haben an festen Tagen feste Zeiten mit mir vereinbart. Ein Anruf und ich komme sofort, ist für mich praktisch nicht möglich.

Inter: Geben Sie einen Tipp an jungen Leuten, die auch Personal Trainer werden wollen.
Joerg Mahl: Ganz wichtig ist, dass man gerne mit Menschen arbeitet. Sich selber zurückstellt, das fällt einigen Personal Trainern sehr schwer, zumal wenn jemand selber noch aktiv Leistungssport betreibt. Zuhören ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ich professionell als Personal Trainer arbeiten möchte und meinen Lebensunterhalt damit verdienen möchte, sollte das Ziel sein, in Vollzeit als Personal Trainer zu arbeiten. Dazu sollte man Geduld haben und sich mit Kollegen und Mitbewerbern regelmäßig austauschen.

Inter: Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Joerg Mahl: Es ist immer wieder für mich ein Erfolgserlebnis, wenn meine Kunden mich anlächeln und sagen, das war die beste Investition die ich gemacht habe. Es ist schön zu sehen, wenn durch mein professionelles individuelles Training feststelle, wie positiv, physisch und körperlich und wohler sich die Kunden fühlen. Dann bin ich selber auch wieder motiviert und weiß, ich habe für mich den richtigen Beruf gewählt.